Was ist die organische Baumwolle?

Wie oft bewundern wir die Körbe voller preisreduzierten Kleidungen, so glücklich, dass wir wieder noch ein Sonderangebot gefunden haben, ohne dabei zu denken, was für eine Geschichte jede dieser Waren uns zu sagen hat? War unser neues Hemd mit Hilfe schwerer industriellen Chemikalien genäht worden, die unserer Gesundheit und noch sogar unserem Leben gefährlich sind? Ist es nicht von kleinen Kindern gemacht worden, die echt wie Sklaven arbeiten? Wer hat dadurch Geld verdient? Geht es hier nicht um Ausnutzung? bawełna organiczna nanaf organic

 

 Die ökologische Baumwolle, die zurzeit auf dem Markt der so genannten grünen Produkte vorkommt, soll jedoch nicht eine Antwort auf die gesunde Lebensweise sein. Das ist keine Mode, kein Trend, um wie die Anderen fit zu sein. Manche können es als das wachsende Bewusstsein des ökologischen Kleidens verstehen, doch werden sie sich irren. Diese Idee ist aus einem ganz verschiedenen Konzept geboren worden, nämlich aus der humanitären Einstellung dem Menschen gegenüber.

Der durchschnittliche Konsument denkt, dass die Baumwollbekleidung viel besser als die Synthetische ist. Dabei bleibt er sich dessen unbewusst, dass diese Baumwolle weder gesund noch natürlich ist. Obwohl es auf dem Preisschild geschrieben steht – „100 % Baumwolle” – garantiert es uns gar nicht, dass diese Kleidung für unsere Gesundheit gut ist. Bei dem Anbau der konventionellen Baumwolle wird die größte Menge von Pestiziden für ein Meter der Kulturpflanze genutzt (ungefähr 10% des globalen Verbrauchs von Pestiziden), aus welchen manche sogar tödlich sein können, wenn sie Kontakt mit der Haut haben. Diese Anbauen bilden mehr als 20% des Weltverbrauchs von Insektiziden. Und wie es aus den Statistiken hervorgeht, kommen wegen der Pestizidvergiftung 20 000 Menschen jedes Jahr uns Leben. Doch ist diese Zahl in der Wirklichkeit viel größer, weil man dazu noch die Opfern von Armut, Sklavenarbeit und den schrecklichen Arbeitsbedingungen hinzufügen sollte. Was sonst noch, die Pestiziden werden nicht nur beim Anbauen selbst genutzt. Sie verstecken sich auch in den Waschmitteln, Bleichmitteln, Färbemitteln, da gibt es sogar 8 000 solcher Mittel insgesamt. Manche sind sehr toxische Pigmente, Chlorbleiche, das stark giftige Formaldehyd, verschiedenste Paraffinen, die beim Nähen helfen. Ein T-Shirt herzustellen braucht circa 20 Liter Wasser, mit welchem ungefähr 20% des zum Färben genutzten Pigments zurück zu der Umwelt geht. Auf solche Art und Weise dringen jedes Jahr von 40 bis zu 50 000 Tonnen der oftmals ätzenden und krebserregenden Substanzen zu den Grundwässern durch.

 

Auf den Kulturpflanzen der konventionellen Baumwolle gehört es zu täglichen Praktiken, Minderjährige, häufig auch Kinder unter 14 Jahren anzustellen. Nach dem Bericht von BBC ist die Ausnutzung der Angestellten ein schon weit fortgeschrittener Prozess in der Dritten Welt, und diese macht doch drei Viertel der Weltproduktion insgesamt gezählt. Für eine Stunde ihrer Arbeit in solch toxischen Bedingungen bekommen die echt wie Sklaven behandelten Personen 5 Pennys, was sogar weniger als 5 Eurocent ist. Und nur circa 3 % des Produktwertes gelängt in die Hände, die das Produkt wirklich genäht haben. Dann wenn Sie ein Mantel für 50 Euro kaufen, bekommen die Arbeitnehmer, die ihn gemacht haben (oftmals ein paar Personen) nur ein bisschen mehr als 1 Euro zur Teilung!

pole bawełny  nanaf organic Warum „ja” für die ökologische Baumwolle?

Im Gegensatz zu dem oben Gesagten wird der Prozess von Ökobaumwollherstellung schon von dem Aussaat bis zum Finalprodukt streng kontrolliert. Auf jedem Schritt respektiert man die Prozesse die doch so automatisch in der Naturwelt geschehen, ohne Chemikalien, Maschinen und Grausamkeit. Die Kulturpflanzen der ökologischen Baumwolle sind frei von Pestiziden und chemischen Düngemittelzusätzen. Bei dem Anbau von der ökologischen Baumwolle werden nur solche Mittel genutzt, die biologisch abgebaut werden, wie beispielsweise Knoblauch, Zitronensäure, Dung oder sogar Insekte, die sich zu diesem Zweck als nützlich erweisen. In diesem Falle muss der Boden durch mehrere Jahre unter Quarantäne stehen, und in dieser Zeit darf man keine chemischen Substanzen auf diesem Feld nutzen. Das Ziel ist, das Endprodukt zu veredeln. Die organische Baumwolle lässt bei dem Anbauprozess weniger Wasser zu verbrauchen, was von besonderer Bedeutung ist, wenn man sich dessen bewusst macht, drei Viertel aller Anbaustellen befinden sich in der so genannten Dritten Welt.

 

Die ökologische Baumwolle wird je nach ihrem natürlichen

Wachstumszyklus geerntet, weit weg von Gewächshäusern und künstlichem Treiben. Es ist ein Handprozess, was ein großer Vorteil ist, weil sich Baumwolle beim mechanischen Ernten mit Samen und Ölen mischt, und deswegen braucht, mit starken chemischen Mitteln gewaschen zu werden. Und wenn wir dies mit unseren eigenen Händen tun, bekommen wir als Endprodukt etwas viel reinerer und von besserer Qualität. Ganz klar ist doch die Sache, beim Handernten nutzt man viel leichtere, weniger invasive Waschmittel.

Im Falle von der konventionellen Baumwolle entfernen die Pflanzer Blätter aus den Sträuchern mit Hilfe von Entlaubungsmitteln, was einen leichteren Zugang zu Fruchtkapseln  geben sollte. Bei der organischen Baumwolle spielt die Zitronensäure diese Rolle, manchmal ist sogar ein leichter Frost in jedem Sinne genug, damit die Blätter einfach fallen. Was nicht alle zu wissen scheinen ist die Tatsache, dass die Verfärbung selbst ein toxischer Prozess ist und Einfluss auf die physischen Eigenschaften von Baumwolle hat. Die Ökobaumwolle wird mit natürlichen Pigmenten gefärbt, wie zum Beispiel Lehm und hat viel stärkere Fasern als diese, die mit künstlichen, chemischen Mittel verfärbt wird.

Die wertvollste Baumwolle ist weiß, cremig, beige oder grün, was ihrer natürlichen Farbe entspricht. So braucht sie nicht, verfärbt zu werden, weil ihre eigene Farbe dauerhaft ist.

In vielen Ländern Europas wird die ökologische Baumwolle nicht nur als

ökologisch betrachtet, sondern gehört sie auch zu der so genannten „ethical fashion”, und das heißt, auf den Kulturpflanzen arbeiten keine Kinder, und die Angestellten bekommen eine würdige Entlohnung. Ein ethischer Produkt ist dann frei von Schmerz und Ausnutzung, was sonst noch, er treibt die neuen Anbaustellen nicht, die oftmals „ein Selbstmordstreifen“ genannt werden.

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Ein Konsument, welcher die ökologischen Kulturpflanzen wählt, kümmert sich dadurch nicht nur um die Entwicklung der richtigen Anbauweise, sondern gefährdet auch die Gesundheit von sich selbst und seiner Nächsten gleichermaßen mit chemisch verseuchten Stoffen nicht. Solcher Kunde unterstützt den Ausnutzungsprozeder nicht und auf diese Weise trägt zur Öffnung neuer Ausnutzungsfabriken nicht bei.

Indem er die ökologische Baumwolle wählt, trifft der Konsument die beste mögliche Entscheidung. Solche Produkte sind nämlich weich, durchaus delikat, der Haut angenehm, und was besonders wichtig ist, frei von Ausnutzung, welche auf den konventionellen Kulturpflanzen zur Norme gehört. Die billige Baumwolle wird sehr aggressiv angebaut, was für viele Ökosysteme Tod und Zerstörung bedeutet.

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